Anleitung

>> Du kannst dich entweder über die Bilder durch eine digitale Anleitung durchklicken, alternativ kannst du aber auch eine Kurzfassung als PDF herunter laden.


About

„Komm gut nach Hause“ ist ein Brettspiel des Projekts „Das ist kein Spiel mehr“. Während des Brettspiels wird der Heimweg einer Person dargestellt, die eigentlich einfach nur nach Hause möchte. Auf der Bahnfahrt nach Hause ist sie jedoch immer wieder Belästigungen ausgesetzt, die ihr alle emotionale Kapazitäten nehmen, die sie an diesem Tag noch übrig hatte.

Woher kommt das Spiel?

Was zuerst als eine Art Protest gedacht war, hat sich im Laufe der Spiel- entwicklung häufig als „Conversationstarter“ für eine Situation herausgestellt, die wir zwar alle kennen, jedoch sehr unterschiedlich erleben. „Komm gut nach Hause“ zeigt die Perspektive von Menschen, die beim Einstieg in eine Bahn mit einer Belästigung rechnen. Demgegenüber steht die Perspektive einer Person, die die räumliche und zeitliche Begrenzung einer Bahnfahrt nutzt, um Belästigungen auszuführen. Der eigentliche Kontrast wird jedoch durch die Perspektive derer aufgezogen, die das Privileg haben sich in eine Bahn zu setzen und sich dabei gar nichts zu denken.

Die Übersetzung in ein Brettspiel wirft die Frage auf, ob es für Betroffene wirklich einen Handlungs“spiel“raum gibt. Wer ist in diesem Fall Spieler*in, was sind die Regeln, was ist überhaupt das Spielziel und wer hat eigentlich welche Rolle?

Einfach mal die Perspektiven tauschen?

Gerade Belästigungssituationen gehen immer mit einer Machtstruktur einher. Die Erfahrungswelt einer Person, die am unteren Ende einer solchen Machtstruktur aufgewachsen ist, kann in 20 Minuten Spielzeit nur bruchstückhaft angedeutet werden. Das Spiel bietet also weniger einen Perspektivenwechsel, sondern eher einen kleinen Ausschnitt der Atmosphäre, die eine Bahnfahrt bei Nacht für unterschiedliche Menschen mit sich bringt.


Vorbereitung

Ist das ein Spiel?

Das Projekt „Das ist kein Spiel mehr“ befindet sich, wie der Name schon sagt, an der Grenze zwischen ‚Spiel‘ und ‚kein Spiel‘. „Komm gut nach Hause“ ist definitiv kein Unterhaltungsspiel und nimmt Bezug auf unangenehme Situationen, denen manche Menschen täglich ausgesetzt sind. Trotzdem soll das Brettspiel einen möglichst sicheren Rahmen bieten solche Themen anzusprechen. Spielende sollten sich nicht zur Teilnahme überredet fühlen und sich auch nicht dafür schämen, wenn es während des Brettspiels zu verwirrenden oder sogar lustigen Situation kommt.

Bitte achte deshalb darauf, dass alle Spielenden freiwillig teilnehmen und wissen, was auf sie zukommt. Spielende sollten jederzeit eine Pause machen oder ihre Teilnahme abbrechen können.

Welche Themen werden angesprochen?

In „Komm gut nach Hause“ werden belästigende Situationen auf dem Heimweg in einer U-Bahn angesprochen. Hierbei geht es zum Teil um sexuelle Belästigung, es werden Straftaten beschrieben oder auch Situationen, die manche Menschen noch nie als Form der Belästigung erkannt haben.

  • Exhibitionismus:
    Eine Karte spricht expliziert das Entblößen von Genitalien im öffentlichen Bereich an. In diesem Projekt geht es dabei nicht um die (sexuellen) Bedürfnisse der ausführenden Person, sondern den belästigenden Effekt, den exhibitionistische Handlungen auf Menschen haben.
  • Sexismus:
    Viele Formen von Belästigung, die in diesem Spiel angesprochen werden, sind durch sexistische Strukturen erst möglich. Auch das Cover des Spiels enthält viele Sprüche, die eine abwertende Haltung gegenüber Frauen und Menschengruppen zeigen, die mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht werden.
  • Sexualisierte Gewalt:
    Das Brettspiel spricht mit einigen Angriffskarten auch Straftaten an, die in den Bereich sexueller Handlungen gehen. Auf den Verteidigungskarten und dieser Webseite werden Kontakte und Hilfsangebote vorgestellt, die sich an Menschen richten, die sexualisierte Gewalt erlebt haben.
  • Rassistische Gewalt:
    Auf dem Cover und den Angriffskarten werden rassistische Formen von Belästigung gezeigt. Auch im Infomaterial zum Projekt werden Beratungsstellen aufgezeigt, die sich mit den Erfahrungswelten von Menschen beschäftigen, die unterschiedliche Formen von rassistischer Gewalt erleben.
  • Transphobie/Homophobie/Ableismus…:
    Es gibt viele weitere Diskriminierungsformen, die in Belästigungssituationen auf dem Heimweg eine Rolle spielen. Nicht zu allen gibt es eine Karte. Das Projekt rund um das Brettspiel und die Webseite greifen einige dieser Themen jedoch trotzdem mit auf.

Bitte beachte, dass Menschensehr unterschiedliche Erfahrungen mitbringen. Es werden verschiedene Artenvon Diskriminierung angesprochen. Das heißt, einige Spielende finden sich möglicherweise sowohl in der Rolle der betroffenen Person, als auch in der Rolle der auslösenden Person wieder.

Was wird passieren?

Die Spielenden werden sich in 2 Gruppen aufteilen (angreifend und verteidigend). Die belästigenden Angriffe werden nur in Form von Karten ausgespielt. Auf allen Karten werden diese Situationen durch Strichzeichnungen dargestellt. Es werden keine kränkenden Aussagen durch den Raum gerufen, Spielende müssen ihren Platz nicht verlassen und keine der Situationen muss durch schauspielerische Handlungen nachgestellt werden. Die Konfrontation mit den angesprochenen Themen kann jedoch unangenehme Erinnerungen hervorbringen. Teilnehmende könnten sich schuldig, wütend oder hilflos fühlen. Bitte achte darauf, dass es Menschen und Angebote gibt, die das im Ernstfall auffangen können.

Wie kann ich das abfangen?

  • Teams statt Einzelspieler*Innen:
    Das Brettspiel bringt ein paar Regeln und Symbole mit, die zu Anfang erklärt werden müssen. Das ist erstmal sehr trocken und kann für viele Menschen überfordernd sein. Auch die angesprochenen Themen können bei der ersten Runde Hemmungen auslösen.
    Eigentlich ist das Spiel für zwei Personen gedacht. Für den Einstieg kann es jedoch angenehmer sein, wenn sich 2 Teams bilden und zwei oder drei Spielende gemeinsam in die Karten schauen.
  • Material vorher anschauen:
    Sollten Menschen nicht ganz einschätzen können, ob das Brettspiel etwas für sie ist, kann es hilfreich sein das Material auszulegen und alle einen Blick darauf werfen zu lassen.
    So können sich Spielende auf die angesprochenen Themen vorbereiten und einfacher abschätzen, ob sie bereit für eine Spielrunde sind. Außerdem lassen sich Regeln und Symbole leichter erklären, wenn das Material bereits bekannt ist.
  • Über Ängste und Erwartungen sprechen:
    Versuche vor dem Spiel ein Bild von der Gefühlslage aller Beteiligten zu bekommen. Ob das über eine offene Gesprächsrunde zu Anfang passiert, ein persönliches Gespräch zwischen den zwei Spielenden oder durch eine kreative Gruppenaktivität, bleibt dir/euch überlassen. Du kennst deine Einrichtung am besten und weißt am ehesten, welcher Umgang in die Runde passt.
  • Regelmäßige Rückmeldungen:
    Frage regelmäßig nach, ob sich alle Beteiligten noch in der Lage fühlen weiterzuspielen. Von sich aus Stop zu sagen ist manchmal schwieriger, als gefragt zu werden und dann mit einem „Nein“ zu antworten. Sorge außerdem dafür, dass Spielende auch zwischendrin über ihre Empfindungen reden können.
  • Spielunterbrechungen:
    Versuche bitte allen Spielenden mitzugeben, dass es völlig in Ordnung ist das Spiel zu unterbrechen. Spielende sollten keine Konsequenzen bei einem Spielabbruch befürchten. Außerdem sollten Spielende keine Gründe für einen Spielabbruch nennen müssen. Wenn eine Person nicht weiter spielen möchte, muss das nicht hinterfragt werden. Biete gegebenenfalls Optionen für eine Pause an: Spielende könnten kurz aufstehen, ausgewechselt werden und einen Snack oder ein Getränk nehmen.
  • Worst Case Szenarios:
    Denke im Vorhinein über mögliche Ereignisse während des Spielverlaufs nach. Unter welchen Umständen würdest du das Spiel abbrechen? Gibt es Menschen, die nicht aktiv mitspielen und mit dir zusammen ein Auge auf den Spielverlauf haben? Können sich Menschen an betreuende Personen wenden, wenn es ihnen nicht gut geht? Wann würdest du intervenieren? Möchtest du Verhaltensregeln oder Grenzen setzen? Hast du externe Beratungsstellen auf dem Zettel, falls Betroffene sich eine tiefergehende Nachbetreuung wünschen? Wen kannst dazu rufen, wenn du dich einer Situation gar nicht gewachsen fühlst?

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Aufbau

2 Personen sitzen sich gegenüber. In der Mitte steht das Spielbrett. Die 2 Personen sollten sich jeweils nicht in die Karten schauen können. Auf dem Spielbrett ist der Grundriss einer U-Bahn zu sehen. Dort finden alle Angriffe und Verteidigungen statt. Diese sind nämlich immer abhängig von der Position zueinander. Um den Grundriss schlängelt sich der Fahrtweg mit 14 Haltestellen. Einige dieser Haltestellen bringen besondere Ereignisse mit.

Wählt nun aus wer in die Rolle der angreifenden Person (lila) schlüpft und wer in die Rolle der verteidigenden Person (grün) schlüpft. Die verteidigende Person möchte nach Hause kommen und hat gewonnen, wenn ihr beim Ausstieg an der Zielhaltestelle noch mindestens eine Emotionale Kapazität (EK) geblieben ist. Die angreifende Person hat gewonnen, wenn sie auf dem Heimweg alle EKs der verteidigenden Person abnehmen konnte.

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Ablauf

Schritt 1:
Wählt aus wer welche Rolle spielen möchte. Die angreifende Person bekommt 2 Figuren in lila, die verteidigende Person bekommt 2 grüne Figuren und 4 Emotionale Kapazitäten bereitgelegt.

Schritt 2:
Grün zieht nun eine Wegkarte und legt sie verdeckt vor sich. An dieser Haltestelle muss die verteidigende Person später aussteigen. Lila darf diese Zahl nicht kennen, nur die verteidigende Person selbst darf wissen, wo ihre Zielhaltestelle liegt!

Schritt 3:
Grün kann nun 5 Verteidigungskarten auf die Hand nehmen und diese anschauen. Der Rest der Verteidigungskarten bleibt auf dem Nachziehstapel.

Schritt 4:
Die angreifende Person darf nun 2 Figuren (lila) auf dem Grundriss der U-Bahn verteilen und 5 Angriffskarten auf die Hand nehmen. Der Rest der Angriffskarten bleibt auf dem Nachziehstapel.

Schritt 5:
Im Anschluss positioniert auch die verteidigende Person eine Figur auf dem Grundriss und eine Figur auf der ersten Haltestelle des Weges. (Dort bewegt sich nach jedem Zug die grüne Figur eine Haltestelle weiter.)

Spielzug:

A Die angreifende Person muss bei jedem Zug zuerst 2 Schritte gehen. Sie kann dabei entweder mit einer Figur 2 Schritte gehen oder mit 2 Figuren jeweils einen Schritt gehen. Die Angriffe sind abhängig von der Position der Figuren zueinander. Es lohnt sich daher vorher einen genauen Blick auf die Handkarten zu werfen.

B Im Anschluss kann eine Angriffskarte gelegt werden. Immer wenn eine Karte gelegt wird, kann direkt eine neue Karte vom Nachziehstapel nachgezogen werden. Das Legen einer Karte ist optional, die Emotionalen Kapazitäten können jedoch nur durch Angriffskarten abgenommen werden. Daher ist es für die angreifende Person sinnvoll nicht allzu lange mit dem ersten Angriff zu warten.

C Die verteidigende Person hat jetzt die Möglichkeit sich mit einer Verteidigungskarte vor dem Angriff zu schützen. Achtet dabei auf die Symbole und den Text auf der Karte. Auch das Legen einer Verteidigungskarte ist optional. Um die 4 Emotionale Kapazitäten so lange wie möglich zu behalten, ist es jedoch auch hier sinnvoll möglichst schnell mit dem Karten legen zu beginnen.

D Danach kann auch die verteidigende Person 2 Schritte gehen. Sie kann 2 oder weniger Schritte gehen, muss im Gegensatz zur angreifendem Person aber nicht gehen. Sollte die verteidigende Person keine zwei Schritte gehen, ist hilfreich das zu sagen, denn dann ist für alle erkennbar, dass der Zug beendet ist.

Ist der Zug beendet, rückt die grüne Figur auf dem Fahrtweg eine Haltestelle weiter. Beachtet dabei die Ereignis Haltestellen. Diese sind im Quick Guide erklärt.

Die verteidigende Person hat gewonnen, wenn sie an ihrer Zielhaltestelle angelangt ist und ihr dabei mindestens eine EK geblieben ist. Die angreifende Person hat gewonnen, wenn sie es schafft der verteidigenden Person alle EKs abzunehmen, bevor sie zu Hause ankommt. An der Zielhaltestelle wird kein Angriff mehr ausgespielt. Die verteidigende Person kann hier nur aussteigen, wenn sie dazu auf einem Feld steht, das an einer Tür angrenzt.

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Quick Guide Symbole

Passive Karte:
Fordert eine passive Verteidigung oder stellt eine passive Verteidigung dar.

Aktive Karte:
Fordert eine aktive Verteidigung oder stellt eine aktive Verteidigung dar.

Sitzkarte:
Diese Karte kann nur im Sitzen ausgespielt werden. Für weitere Hinweise zur Position, beachte den Text der Karte.

Straftat:
Gegen Angriffe, die mit einem Paragraphen markiert sind, kann eine Polizeikarte gelegt werden.

X Karte:
Ein Angriff, der mit einem X markiert ist, kann nur schwer abgewehrt werden. Häufig handelt es sich um Angriffe, die heimlich passieren oder sehr schnell passieren. Es gibt nur wenige Verteidigungskarten, die auf eine X Karte gelegt werden können.

Schutz:
Die umkämpfte EK bleibt erhalten, wenn alle Symbole und Regeln für die Karten beachtet wurden.

Eskalations Karte:
Wird eine Verteidigungskarte gelegt, die mit einem Gewitter markiert ist, kann lila sofort, ohne den nächsten Zug abzuwarten, mit einer eigenen Eskalationskarte antworten. Es gibt für lila jedoch nur eine Angriffskarte, die mit einem Gewitter markiert ist.

Aussetzen:
Kann sich eine Person nicht wehren, muss sie eine Runde aussetzen. Das passiert zum Beispiel bei den Karten „Pfefferspray“ und „Unangenehmes Gespräch“.

Verlust einer EK:
Kann sich die verteidigende Person nicht wehren, bekommt sie eine EK abgenommen.

Zugewinn einer EK:
Die verteidigende Person bekommt eine zusätzliche Emotionale Kapazität.

Handy Karte:
Diese Karte kann nur außerhalb eines Funklochs eingesetzt werden. Das Funkloch befindet sich auf der dritten Station des Fahrplans.

Quick Guide Spielfeld

Funkloch:
Wenn die grüne Figur auf diesem Feld steht, können alle Karten, die über ein Handy funktionieren, nicht genutzt werden.

Bar:
An dieser Haltestelle steigen betrunkene Menschen hinzu. Lila kann eine neue Figur an einer beliebigen Tür platzieren.

Wald:
Diese Haltestelle ist nicht beleuchtet. Die Verteidigungskarte „Bahn verlassen“ kann hier deshalb nicht ausgespielt werden.

Hauptbahnhof:
An dieser Haltestelle steigen viele Menschen aus. Lila muss eine Figur entfernen.

Feldweg:
Der Heimweg führt an dieser Haltestelle über einen Feldweg. Wenn du aktuell verfolgt wirst, bekommst du beim Aussteigen eine EK abge- nommen. Achte beim Aussteigen also darauf, dass du eine EK übrig hast.

Lange Stehplätze:
Lange Stehplätze zählen als ein Stehplatz. Auf diesen Feldern darf nur eine Figur stehen.
Schritte laufen:
Ein Schritt funktioniert nur über angrenzende Sitz- und Stehfelder,
quer kann nicht gelaufen werden.
Überspringen:
Eine Figur darf übersprungen werden, der übersprungene Platz zählt nicht als zusätzlicher Schritt. Zwei Figuren dürfen nicht übersprungen werden.
Reinrutschen:
Auch über die Lehnen eines Sitzes kann nicht gestiegen werden.

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Regeln

Die grüne Figur darf während einem Zug zwei Schritte gehen, kann aber auch nur einen Schritt oder gar nicht gehen. Lila hingegen muss zwei Schritte laufen und sollte nach diesen zwei Schritten auf einem anderen Feld stehen, als vorher.

Jede Figur in lila kann potentiell einen Angriff ausführen. Auch wenn die Figur im Zug zuvor für die Karten „Privilegien nutzen“ oder „Fremde Person greift ein“ genutzt wurde.

Die angreifende Person muss immer dazu sagen mit welcher Figur angegriffen wird. Sollte sie das nicht tun, kann sich die verteidigende Person aussuchen mit welcher Figur angegriffen wurde. Das wird zum Beispiel wichtig, wenn durch die Polizei eine Figur entfernt werden soll.

An der Bar wird eine Figur in lila hinzugefügt. Diese kommt durch eine der Türen rein und muss daher an einem Feld positioniert werden, das an eine Tür angrenzt. Am Hauptbahnhof entscheidet die angreifende Person selbst welche Figur die Bahn verlässt. Ob die Figur an einer Tür steht, ist am Hauptbahnhof egal.

Wenn eine Karte von „direktem Sichtkontakt“ spricht, müssen beide Figuren dafür im 90 Grad Winkel zueinander stehen. Die Figur kann nicht rückwärts über die Lehne schauen, daher zählt ein Platz hinter einer Rückenlehne nicht als direkter Sichtkontakt.

„Direkt angrenzend“ bedeutet ebenfalls, dass Figuren im 90 Grad Winkel zueinander stehen und die Felder durch eine Seite aneinander angrenzen.

„Quer gegenüber“ oder „quer dahinter“ liegen Felder, wenn sie nur durch eine Ecke aneinander angrenzen.

Wenn die angreifende Person zum zweiten Mal gar nicht legen können sollte, kann sie eine Karte von der Hand mit einer Karte vom Nachziehstapel tauschen und direkt auslegen.

Wenn alle Karten zum Nachziehen aufgebraucht sind, werden die abgelegten Karten neu gemischt und als Nachziehstapel bereit gelegt.

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Hintergrund Infos

Was ist Catcalling?
Catcalling bezeichnet eine Belästigungsform, bei der eine Gruppe männlich gelesener Personen im Vorbeifahren oder Vorbeilaufen einer fremden, weiblich gelesenen Person hinterher pfeifen oder anzügliche Dinge zurufen. In einigen Ländern (Frankreich, Portugal, Niederlande) ist Catcalling strafbar, in Deutschland steht das immer wieder mal zur Diskussion.
Mehr zum Thema Catcalling

Was ist Manspreading?
Beim Manspreading sitzen eine männlich gelesene und eine weiblich gelesene Person nebeneinander. Dabei nimmt die männlich gelesene Person unangenehm viel Raum ein und spreizt ihre Beine soweit, dass die weiblich gelesene Person keine Möglichkeit mehr hat ihre Beine bequem anzuwinkeln. Bei Rückfragen zu diesem Verhalten geben Männer immer wieder pseudowissenschaftliche Begründungen an und behaupten es wäre ungesund oder sogar gefährlich für Penis und Hoden die Beine beim Sitzen zu schließen.

Sollte ich Sicherheitsdienste dazu rufen? (Bahn, Polizei etc.)
Wenn ich mitkriege, dass eine Person belästigt wird, lohnt es sich häufig erstmal nachzufragen, ob die betroffene Person gerade jemenschen dazu rufen möchte oder nicht. Und auch dann muss es nicht sofort die Polizei oder der Sicherheitsdienst sein. Zum einen können juristische Auseinandersetzungen eine Belastung sein. Denn unter Umständen setzen nachfolgende Prozesse finanziell, zeitlich und auch emotional zu. Zum anderen ist für manche Menschen jede Art von Sicherheitsdienst mit Angst verbunden. Das kann auf Erfahrungen mit rassistischen oder ableistischen Strukturen innerhalb der Sicherheitsdienste zusammenhängen. Zum anderen möchten Menschen (wenn es beispielsweise um unsichere Wohnsituationen geht oder Betroffene in der Situation selbst nicht nüchtern sind) ungern die Bahn oder die Polizei auf sich und andere aufmerksam machen. Mehr dazu:
In unserer Kontaktsammlung findest du Notfall Nummern, die rund um die Uhr beratend zur Seite stehen und betroffenenorientiert arbeiten.
In einem Interview mit der Pressesprecherin der Hochbahnwache Hamburg wird erklärt welche Einrichtungen genutzt werden können, wenn es doch notwendig ist Polizei, Hochbahnwache oder die Feuerwehr einzuschalten und was es dabei abzuwägen und zu beachten gilt.

Was ist Exhibitionismus?
Diese Karte beschreibt eine Handlung, bei der Menschen ihre nackten Genitalien in der Öffentlichkeit zur Schau stellen oder einer anderen Person zeigen, ohne dass diese Person zugestimmt hat. In diesem Projekt wird weniger die sexuelle Neigung dahinter diskutiert, sondern vor allem die belästigende Wirkung, die eine solche Erfahrung für die Person gegenüber hat. Exhibitionistische Handlungen können strafbar sein, daher ist die Karte mit einem Paragrafen markiert.

Was ist mit lokale Supportgruppe gemeint?
Vor allem in Großstädten gibt es häufig privat organisierte Kollektive, Gruppen oder sogar Vereine, in denen Menschen sich gegenseitig supporten können, wenn sie auf dem Heimweg von Belästigung betroffen sein sollten. Das können zum Beispiel Telegram Gruppen sein, in denen Menschen sich gegenseitig warnen,
Tipps geben oder auch anbieten kurz als Begleitung einzuspringen. Bei großen Veranstaltungen gibt es oft eigene Awareness Teams oder Telefonnummern.
Es kann manchmal schwierig sein solche Gruppen zu finden. Bürger*Innenhäuser, Beratungsstellen oder lokale Politgruppen sind häufig gut vernetzt, es lohnt sich hier mal nachzufragen.

Was ist eigentlich strafbar?
Wir haben bei Testspielen immer wieder gehört, dass vor allem jungen Frauen das Gefühl gegeben wurde, dass Belästigung etwas ist, wogegen SIE sich wehren müssen. Das Ganze sei zwar „rüpelhaftes“ Verhalten aber naja, am Ende seien die Täter ja auch nur „junge Männer mit Flausen im Kopf“. „Wenn man als Frau nur selbstbewusst auftritt, passiert einem das auch nicht.“
Das sind nicht nur fürchterlich verharmlosende Aussagen, die betroffene Person wird dabei auch noch verantwortlich dafür gemacht, weitere Belästigungen selbst zu verhindern. Häufig wird jungen Menschen nicht mal mitgeteilt, dass es sich bei den angesprochenen Belästigungsformen um Straftaten handelt und es Hilfsangebote gibt, die in solchen Situationen unterstützen können. Daher hier eine Liste, welche der im Spiel erwähnten Handlungen strafbar sein können:

  • Angrabbeln:
    Wird in anderen Kontexten als „Grapschen“ oder „Anfassen“ bezeichnet und fällt unter „sexuelle Belästigung“.
  • Rassistisch Pöbeln:
    Es gibt kein Gesetz, das unter dem Sammelbegriff „Rassismus“ alles verbietet, was mit rassistischen Strukturen zu tun hat. Jedoch können rassistische Aussagen oder Handlungen bestraft werden, wenn es zum Beispiel direkte Beleidigungen gegen eine einzelne Person sind oder eine Person zu Hass aufstachelt und damit Volksverhetzung betreibt.
  • Verfolgen:
    „Stalking“ oder „Nachstellen“ beschreibt Handlungen wie ständiges Anrufen oder das belästigen einer Person, die dadurch in ihrem Alltag beeinträchtigt wird. Das gilt jedoch nicht wenn es um eine einmalige Handlung geht. Wenn einer Person Gewalt angedroht wurde und/oder eine Person stark in ihrer Handlungsfreiheit eingeschränkt wurde, kann es aber unter Umständen als „Nötigung“ gelten und damit strafbar sein.
  • Schellen verteilen
    Ohrfeigen, Schläge mit der Faust oder der Rückhand sind als „Körperverletzung“ strafbar.
  • Exhibitionismus
    Exhibitionistische Handlungen haben einen eigenen Paragrafen im Strafgesetzbuch, allerdings fallen Handlungen, bei denen nackte Genitalien in der Öffentlichkeit gezeigt werden, nicht automatisch unter den Begriff „Exhibitionismus“.

Was ist denn mit Privilegien nutzen gemeint?
Uns haben Betroffene immer wieder berichtet, dass Belästigungen wie z.B. ein Catcall immer ein unangenehmes Gefühl oder sogar Angst auslöst. Wer belästigt, nimmt also in Kauf, dass eine Person sich unwohl fühlen wird. Das ist keine Interaktion auf Augenhöhe und passiert häufig entlang eines gesellschaftlichen Machtgefälles. So wird ein Catcall meist durch Männer gegen Frauen ausgeführt, ein rassistisches Kommentar kommt meist von weißen Menschen gegenüber Menschen, die nicht als weiß gelesen werden und homophobes Verhalten richtet sich natürlich nicht gegen heterosexuelle Menschen. Allein durch die abwertende Haltung und die diskriminierende Struktur dahinter, drückt eine Belästigung schon eine deutliche Position aus. Egal wie deutlich ich als Frau also stop zu einem Catcall sage, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ich ausgelacht werde, statt vom Täter ernst genommen zu werden.

Bei Testspielen haben uns Menschen immer wieder erzählt, dass sie sich wünschen, beistehende Menschen würden eine aktivere Rolle einnehmen: Es ist in diesem Moment einfacher für einen Mann eine Verhaltensänderung zu bewirken, weil der Mann wenigstens als Mensch auf Augenhöhe wahrgenommen wird. Das selbe gilt für jede andere Form der Diskriminierung.

Wenn eine Person in der Bahn belästigt wird, kann es also viel bewirken achtsam zu sein und bei Bedarf zu fragen, ob sie Unterstützung haben möchte. Darüber hinaus hört diese Arbeit aber auch nicht in der U-Bahn auf. Im Brettspiel ist diese Karte dazu da, einer betroffenen Person die Möglichkeit zu geben, die Privilegien einer anderen für sich zu nutzen. Außerhalb dieses Kontextes würden wir aber gerne dazu ermutigen von sich aus aktiv zu werden. Gerade als Person, die selten Belästigung erfährt, ist es wichtig auch im Bekanntenkreis von den eigenen Privilegien gebrauch zu machen und Belästigung nicht weiter zu normalisieren.

Was ist denn dieses Heimwegtelefon?
Beim Heimwegtelefon kannst du anrufen, wenn du dich auf dem Heimweg unsicher fühlst. Eine Person bleibt dann so lange am anderen Ende der Leitung, bis du auflegst oder zu Hause angekommen bist. Das Heimwegtelefon wird ehrenamtlich betrieben, weshalb ein Anruf leider nicht kostenlos ist und auch an feste Zeiten gebunden ist:
Sonntag bis Donnerstag: 20-24 Uhr
Freitag und Samstag: 20-03 Uhr
030 12074182 oder Download Kontaktpaket

>>Scheuer dem doch einfach eine…<<
Wir haben bei Testspielen immer wieder gehört, dass Menschen von Bekannten nahegelegt wurde, sie sollen sich im Falle einer Belästigung „doch einfach mal wehren“ . Wir wollen uns an dieser Stelle deutlich von solchen Tipps distanzieren.

Zum einen machen körperliche und verbale Auseinandersetzungen eine Situation nicht unbedingt sicherer für die betroffene Person. Eine Eskalation kann mehr Gewalt bedeuten, gegen Dritte oder auch gegen die betroffene Person selbst. Außerdem wird bei einem Streit die Aufmerksamkeit von Beistehenden auf die Situation gerichtet. Das kann fürchterlich unangenehm für die betroffene Person sein und Schamgefühle auslösen. Nicht jede beistehende Person wird dazu deeskalierend reagieren: Wenn mehr Menschen auf ein Mal eingreifen, heißt das nicht automatisch, dass die Situation sicherer wird.

Zum anderen kann es strafrechtliche Folgen haben, wenn sich die betroffene Person mit einer Handgreiflichkeit wehrt. Ob eine Ohrfeige als Notwehr durchgeht, entscheiden im Ernstfall Jurist*Innen.

Wichtig ist, dass die betroffene Person in diesem Moment selbst entscheidet, wie sie mit der Situation umgehen möchte. Sich wehren kann unterschiedlich aussehen: Für einige Menschen ist es wichtig in so einem Moment ihre Wut raus lassen zu können. Manche Menschen Pöbeln und werden schnell handgreiflich, wenn sie sich körperlich bedroht fühlen. Andere schreien um Hilfe und wieder andere möchten am liebsten in die nächste Ecke kriechen und im Erdboden versinken.

Wir wünschen uns, dass Tipps für den Umgang mit Belästigungen Tipps bleiben und nicht als Handlungsanweisung formuliert werden. Davon auszugehen, dass weniger Angriffe passieren würden, wenn „Opfer sich mal wehren würden“ ist dagegen Victim Blaming und ein klassisches Beispiel für eine Täter-Opfer-Umkehr.

Mehr Begriffe zum Thema Belästigung werden in unserem Glossar erklärt.

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FAQs

Warum verliere ich viel öfter?
Wir haben das Spiel bewusst so gestaltet, dass die verteidigende Person mit einer höheren Wahrscheinlichkeit verlieren wird. Grün hat weniger Verteidigungskarten und auch die Anzahl der EK und der Figuren in lila waren Stellschrauben, an denen wir immer wieder gearbeitet haben. Letztendlich ist die Entscheidung grün öfter verlieren zu lassen eine eher symbolische statt eine spielmechanische: Wir möchten betonen, dass es bei Belästigungssituationen keinen wirklichen Handlungsspielraum gibt. Menschen können sich nicht durch ‚richtiges‘ Verhalten vor den abwertenden Handlungen anderer schützen und haben auch nicht die Verantwortung das zu tun. Die belästigte Person kann nun für sich selbst entscheiden, mit welcher Reaktion sie sich wohl fühlt. Sie hat in diesem Moment aber nicht die Pflicht ruhig zu bleiben, Aufklärungsarbeit zu leisten oder einen cleveren Umgang damit zu finden.

Warum wird immer nur eine EK abgezogen?
Uns war wichtig keine Wertung vorzunehmen und damit eine Aussage darüber zu treffen, welche Form der Belästigung ‚schlimm‘ oder weniger ‚schlimm‘ ist. Daher gibt es unterschiedliche Konsequenzen (wie Aussetzen oder mehr Schritte für lila) aber keine Bewertung durch die Kapazitäten.

Was steht denn da auf dem Cover drauf?
Wir haben für das Cover belästigende Sprüche gesammelt, die Betroffene tatsächlich auf dem Heimweg zu hören bekommen haben. Dafür haben wir ein Dokument angelegt und bei Testspielen und Präsentationen gefragt, ob Menschen anonym ihre Geschichten auf diesem Dokument mit uns teilen wollen.

Die linken Spalten geben die belästigenden Sprüche wieder, die im öffentlichen Raum gefallen sind. Die beiden rechten Spalten sind dagegen Aussagen, die im Anschluss zu Hause oder im Bekanntenkreis gesagt wurden. Diese wurden häufig als genauso verletzend waren oder sogar als noch unangenehmer wahrgenommen. Den betroffenen Person wurde hier von Familie und Bekanntenkreis die Schuld an der Belästigung gegeben. Die Täter*Innen wurden in Schutz genommen, die Schutzreaktion der Betroffenen wurde als „übertrieben“ dargestellt oder es wurde sogar mit rassistischen Parolen geantwortet.

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Mitmachen

Belästigende Sprüche-Sammlung für das Cover

Wenn du dich auch gerne mitteilen möchtest und Sprüche loswerden willst, die du unterwegs als belästigend empfunden hast, kannst du das gerne über unser Google Doc machen.

Fragen Sammlung
für Interviews

Wir sind auch weiterhin dabei Menschen, Vereine und Institutionen zu interviewen, die mit Belästigung im öffentlichen Bereich zu tun haben. Klick gerne hier, wenn du Fragen oder Ideen für Interviewpartner*Innen hast.

Zur Zeit gibt es ein Quartett mit 32 Beleidigungskarten für alle, die sich unterwegs in unangenehmen Situationen wehren möchten, dabei aber nicht selbst auf unschöne Mittel zurückgreifen wollen.

Wenn du Inspiration brauchst oder selbst eine diskriminierungsfreie Beleidigung dazu beitragen möchtest, kannst du sie gerne mit unter die Liste setzen. Vielleicht schafft es deine Beleidigung ja in die nächste Auflage.

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Kontakte

Eine Strichzeichnung zeigt ein Telefon. Das Ladekabel wickelt links davon ein Herz und rechts davon einen Regenschirm.

Wir haben eine Kontaktliste zusammen gestellt, die direkt auf euer Handy herunterladen könnt. Darauf findet ihr bundesweite Angebote wie zum Beispiel das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen oder das Heimwegtelefon aber auch lokale Anlaufstellen speziell für Hamburg. In den Notizen ist nochmal kurz beschrieben an wen sich das Angebot richtet, ob ein Anruf kostenlos ist und ob das Angebot an Sprachen oder Öffnungszeiten gebunden ist.
Wenn ihr die Datei herunter ladet, müsst ihr kurz unter Downloads den heruntergeladenen Ordner öffnen und entpacken. Je nachdem welches Handy ihr habt, müsst ihr dann noch auf die jeweilige Datei klicken und „öffnen mit: Kontakte“ klicken. Hier ein Beispiel:

Die Kontakte werden euch nun in den Kontakten eures Handys angezeigt. Sie kommen außerdem automatisch als Vorschlag, wenn ihr die HVV App oder Google Maps benutzt.

Die Abkürzungen vor den Namen der Kontakte stehen für die Art der Hilfe, die mensch dort bekommen kann:

  • FEM Beratungsstellen mit feministischem Bezug
  • MED medizinische Hilfe
  • JUR juristische Unterstützung
  • SOS dringende Notfallsituationen
  • SUP emotionaler und beratender Support
  • TÄT Beratung für Täter*Innen
  • WOH Angebote für wohnungslose Menschen
  • UNT Unternehmen, die mit dem Heimweg zu tun haben (Hochbahnwache etc.)

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Support

Spotify Playlist

Für alle, die sich auf dem Heimweg mit durch Musik ermutigt fühlen wollen, haben wir eine Playlist zusammengestellt: Hier findet ihr Lieder, in denen catcallende Männer verbal kleingestampft, sexistische Strukturen kritisiert und marginalisiserte Gruppen bestärkt werden. Oder auch einfach nur ein paar Tracks um motiviert durch den Stadtpark zu stapfen.

Pöbeleien für die Tasche

Das Quartett ist in einer durchsichtigen Plastikbox verpackt. Eine Karte zeigt die Beleidigung "garstiger Pelikan".
Eine Person hält vier Karten in der Hand. Die oberste Karte zeigt die Beleidigung "garstiger Pelikan".

Für alle, die in unangenehmen Situationen gerne verbal kontern möchten, haben wir ein Kartenspiel mit 32 Beleidigungen bereitgestellt. Diskriminirungsfrei Pöbeln ist ein Quartett und kann gemeinsam gespielt werden oder einfach nur für alle Fälle in der Jackentasche mitreisen. Die Beleidigungen sind so gewählt, dass sie nicht selbst auf homophobe, sexistische oder rassistische Strukturen zurückgreifen und trotzdem wütend über die Straße gepöbelt werden können.
Wenn du ein Set haben möchtest, schreib uns gerne eine Mail oder auf Instagram. (Ein Spiel kostet uns circa 5€ an Druck- und Versandkosten. Da wir ein nicht kommerzielles Projekt sind, geben wir auch nur das weiter.)

Was mache ich, wenn ich in der U-Bahn belästigt werde?

Wir durften der Pressesprecherin der Hochbahnwache Hamburg ein paar Fragen stellen. Wir wollten wissen welche Angebote es für verschiedene Krisensituationen gibt: Was macht eine Notrufsäule, wer wird wann dazu gerufen und was ist wenn ich mir nicht ganz sicher bin, was gerade passiert? Außerdem konnten wir ein paar Fragen zum Sicherheits- und Prüfdienst stellen und haben die Grundsätze der Hochbahnwache zum Thema Belästigung in der U-Bahn erklärt bekommen.
>> Mehr dazu


Andere Projekte und weitere Infos

Mehr Informationen zu diesem Projekt:

Teaser

Beim großem HAW Rundgang haben wir unser Projekt vorgestellt und durften auch nochmal mit einem Teaser Video zum gemeinsamen Brettspiel einladen. Klicke also gerne auf das Bild für eine Zusammenfassung des Projekts:)

Prozess

Das ist kein Spiel mehr ist ein Serious Game Projekt, das als Master Arbeit an der HAW gestartet ist. Der Entstehungsprozess und alle Entscheidungen bis zur fertigen Brettspielbox sind deshalb gut dokumentiert.

Recherche

Ebenso die Prüfungen, Präsentationen und Recherchen um das Thema haben wir hier offen gelegt. Denn auch das Dasein als Prüfungsgegenstand und als schrabbeliges Student*Innen-Kunstwerk hatte einen Einfluss auf das Projekt.

StoP | Jungenarbeit

UrbView

Play
Creative Gaming Festival

Projekte, über die wir bei der Recherche gestoßen sind:

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Version: Oktober 2023, A4 bunt